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<pre>Nachdem es gegen Schalke und Hertha erstmals in der aktuellen Ã„ra von Bruno Labbadia zwei Pleiten in Folge setzte, kämpften die Rothosen zuletzt erfolgreich gegen die drohende Entzauberung an: Das torlose Remis gegen die Werkself war für den HSV so wertvoll wie ein kleiner Sieg.  <p> Die Kraichgauer haben aus den vergangenen sieben Bundesligaspielen ganze fünf Siege mitnehmen können, womit der Klassenerhalt so gut wie gesichert ist.  <p>  Gab es in der gesamten Hinrunde lediglich 15 Gegentreffer zu beklagen, wurde dieser Wert deshalb auch schon nach nur neun Vorstellungen der zweiten Saisonhälfte getoppt: Beim 1:2 in Hamburg schlug es am Samstag bereits zum 16. Male im Kölner Kasten ein. <p> Der Australier, welcher bei Leverkusen nur selten zum Einsatz kam, soll vor allem auf Martin Harnik Druck ausüben, der in der neuen Saison bisher als echter Chancentod in Erscheinung trat, aber auch den seit Jänner 2014 (!) torlosen Vedad Ibisevic ersetzen. Der Bosnier wechselte am letzten Transfertag für mehrere Millionen Euro zu Hertha BSC und trifft folglich gleich bei seinem Debüt auf den alten Arbeitgeber treffen. <p>  Mit dem hart erkämpften 2:1-Erfolg hatte die Truppe von Pal Dardai in ihrem 1Heimspiel bereits den zehnten Dreier eingespielt — und im Februar waren die Blau-Weißen bekanntlich selbst gegen den deutschen Rekordmeister nur haarscharf an einem elften Sieg vorbeigeschrammt.  </pre>


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<pre>Insbesondere in der überlegen bestrittenen ersten Halbzeit wurde den Hessen der Schneid von den Gästen erfolgreich abgekauft; erst nach dem Wiederanpfiff begann dann auch die Eintracht damit, sich den letztlich nicht glücklich machenden Zähler mit einem mutigeren Auftreten zu verdienen.  <p> Allerdings ist Hoffenheim im bisherigen Saisonverlauf in der Fremde nur Mittelmaß. Nach sechs Auswärtsauftritten lautet die Bilanz: Zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen und 11:11 Tore. Macht in der Auswärtstabelle Rang 9.  <p>  Was ist das für eine verrückte Saison! Fünf Spieltage vor dem Ende thront plötzlich ein neuer Klub an der Tabellenspitze der Bundesliga. <p> Aus eben jenem fast schon obligatorischen Rückschlag scheinen die Spieler nun aber sogar eine besondere Stärke zu beziehen; der abermals auf das Team niederprasselnde Spott hat innerhalb der Mannschaft augenscheinlich zu ungewohnten Solidarisierungseffekten geführt. <p>  Eine richtig große Fallhöhe macht in der letzten Runde freilich aber nur den Gästen aus der Fuggerstadt zu schaffen: Während den bayrischen Schwaben weiterhin die Bruchlandung auf dem Relegationsplatz droht, steht für die Hausherren „nur“ ein sicherer Startplatz in der Königsklasse auf dem Spiel.  </pre> 


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<pre> Demgegenüber stehen zwei Remis und beachtliche fünf Siege. Eine Ausbeute, die den Gisdol-Schützlingen nicht nur 14 überlebenswichtige Ligapunkte, sondern auch den Einzug ins Pokal-Viertelfinale (2:0 gegen Köln) einbrachte.  <p> Das Positive ist, dass die Niedersachsen am Samstag wieder auswärts ran dürfen. Zuhause konnte der VfL erst zwei Zähler holen, in fremden Stadien läuft es deutlich besser.  <p>  Sollte am Samstag ein Sieg in Hamburg folgen, wäre Köln wieder einigermaßen dran. Der Rückstand auf den HSV würde auf drei Punkte zusammenschmelzen und auch die Relegation wäre dann wieder in Reichweite. Im Fall einer Niederlage wäre Kölns Zug Richtung Klassenerhalt allerdings wohl endgültig abgefahren. <p>  Im bedeutungslosen letzten Auftritt vor dem bitteren Gang in die Bundesliga spricht wenig für die Hertha. Sechs der letzten neun Auswärtspartien der Berliner hatten schlussendlich mehr als 3,5 Tore zu bieten, insgesamt konnten in dieser Saison in der Fremde lediglich fünf mickrige Punkte eingefahren werden, nur einer davon im Jahr 202Schon im Hinspiel schossen die Wölfe die Berliner mit 5:0 ab. Das Potenzial für das Over 3,5 ist defintiiv vorhanden. <p>  Die Länderspielpause will Mainz-Coach Martin Schmidt nützen, um mit seinen Schützlingen an der Torgefährlichkeit zu arbeiten. Denn ohne Tore wird es schwer im Abstiegskampf zu bestehen.  </pre>


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<pre> Kein unwesentlicher Aspekt, schließlich konnten die 96er keines der ersten beiden Aufeinandertreffen für sich entscheiden. In der Bundesliga gab es ein 1:1, im Pokal ein 0:1.  <p> Insbesondere die Zweikampfquote (46%) des nunmehrigen Tabellen-1ließ dabei einmal mehr stark zu wünschen übrig. Somit ist es in unseren Augen auch nicht weiter verwunderlich, dass die SGE an den ersten vier Spieltagen – trotz guter Ansätze – nur vier Punkte einheimsen konnte.   <p> Ein magerer Saisonsieg auf beiden Seiten sorgt dafür, dass das Prestigeduell in Sinsheim fraglos das Zeug zum Krisengipfel hat. Während die 1899er dank des zuletzt eingefahrenen Premieren-Dreiers in Augsburg jedoch zumindest etwas Morgenluft wittern, müsste die Stimmung bei den Schwaben deutlich schlechter sein. <p>  Immerhin spricht es für die Blau-Weißen, dass lediglich der FC Bayern und der BVB in den zu bewältigenden Pflichtaufgaben noch erfolgreicher zu Werke gehen: Gegen Mannschaft aus den beiden hinteren Tabellendritteln haben die Berliner bis dato keine einzige Partie verloren.  <p> Die an den letzten sieben Spieltagen eroberten sechs Zähler weisen jedoch ziemlich exakt auf einen derart quälenden Saisonverlauf hin; der Vergleich zur Ausbeute der ersten fünf Runden (10 Punkte) macht deutlich, dass der FC Ingolstadt seine anfängliche Unbekümmertheit verloren hat.  </pre>


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<pre> Im Kellerduell sind beide Kontrahenten dafür bekannt, mit Toren zu geizen. Ein Blick auf die vergangenen Spiele unterstreicht diese Tatsache. Während Bochum in den zurückliegenden drei Spielen keinen einzigen Treffer selbst erzielen konnte, gelangen Schalke nach vier 0:0 am Stück zuletzt immerhin zwei Treffer beim 2:1 gegen Stuttgart.  <p> Die in diesem Zeitraum jeweils verbuchten vier Siege und Unentschieden haben das Team nach dem Katastrophen-Start schon auf den vierten Rang der Auswärts-Tabelle geführt — entsprechend groß ist die Zuversicht, nun auch in der Hansestadt noch ein paar weitere Punkte draufzupacken.  <p>  Das hätte verhindert werden können, doch die HSV-Mannschaft konnte gegen Mainz nicht an die Leistungen der Vorwoche anschließen. Nach einer passablen ersten Halbzeit, in der die Hamburger sogar mit 1:0 in Führung gingen, konnten sie im zweiten Spielabschnitt nicht mehr dagegen halten. <p>  Zwar hat der VfL nur zwei der letzten 13 Duelle mit den Bremern gewonnen, für das jetzige Match aber siegt bei mir der aktuelle Formcheck, und der ist bei den Gästen in der Fremde einfach zu schwach.  <p> Dennoch sollte Vorsicht geboten sein, denn hinter der Hertha lauern mit jeweils nur vier Punkten Rückstand schon Borussia Mönchengladbach, Mainz und Schalke. Die Gefahr durchgereicht zu werden, ist durchaus gegeben.  </pre>


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